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5. Prambachkirchner 12h Lauf am 13.07.2019

#mirsansvs

5. Prambachkirchner 12h Lauf am 13.07.2019

                                              

 

 

 

 

 

 

Der Wetterbericht hatte Gewitter, Windböen und ca. 60 Minuten Regen pro Stunde versprochen, den ganzen Tag. Gewitter blieben tagsüber aus, dafür regnete es ab dem Start um 06.30 Uhr bis kurz nach Mittag mal mehr, mal weniger (eher mehr). Der Nachmittag bescherte uns einige trockene Phasen, so dass man sich kurze Zeit der erforderlichen Maßnahme des Umziehens bestätigt fühlte, hast Du nicht gesehen aber bald wieder wie ein begossener Pudel seine Runden drehte.

Einige Läufer, darunter überregional bekannte Ultraspezialisten, mussten mit aufgeweichten Fußsohlen, eingerissenen Fersen oder überdimensionalen Wasserblasen frühzeitig abbrechen.

Die Abschlussrunde bis zum (nur teilweise hörbaren Schlusssignal) tauchte dann wieder in einen heftigen Regenschauer ein, so dass das Warten auf den Restmetervermesser zur einer Schlotterpartie wurde, die Potential für eine Erkältung hat/te (aber Ultras sind ja robust :))).

Aber von Anfang an: Albert (mit Ehefrau Gabi), Günther, Gina und ich reisten bereits am Freitagnachmittag zu dem vielfach gelobten Event ins oberösterreichische Prambachkirchen (nahe Ried im Innkreis) an, der ein reiner Benefizlauf ist und vom Engagement der Gemeinde und großzügigen Sponsoren lebt.

Alle Einnahmen kommen der oberösterreichischen Krebshilfe zugute und bei den bisher vier Veranstaltungen kamen über 74.000 € zusammen; der Veranstalter zeigte sich zuversichtlich, nun die 100.000 €-Marke zu erreichen.

Die 5. Auflage des 12-Stunden-Laufes beinhaltete in diesem Jahr auch die Österreichischen Staatsmeisterschaften im 100-km-Lauf sowie einen 6-Stunden-Lauf und einen Kinderlauf.

Die 1458 m lange, bis auf minimale Gefälle-/Steigungspassagen flache Asphaltstrecke, führte einmal durch den 2000-Einwohner Ort und der Event machte vom ersten Moment an einen logistisch sehr gut organisierten Eindruck, die Begeisterung der Zuschauer bei „Sauwetter“ am Veranstaltungstag war beeindruckend.

Laut Veranstalter stellen 650 Teilnehmern einen neuen Rekord dar, neben Einzelläufern waren 8er-, 4er- und 2er Staffel über die 12 Stunden unterwegs, im 6-Stunden-Lauf nur Einzelläufer.

Die Ergebnisse können sich auch durch die Bank sehen lassen: im Rahmen der 100-km-Staatsmeisterschaften siegte bei den Damen Karin Augustin mit 08:23:48 h, Ulli Striednig als Zweite lief mit 08:37:01 h in der W55 eine neue Weltbestzeit. Bei den Herren gewann Wolfgang Michl mit 07:38:48 h und im 12-Stunden- Lauf „regnete“ es gleich drei neue Altersklassenrekorde: in der M 60 erreichte Ludwig Wolf 113,125 km, in der M 70 liefen Rudolf Erhard und Hubert Braunreiter fast die doppelte Marathondistanz.

Im 8er-Staffel-Wettbewerb, laut Veranstalter waren 63 Teams dabei, ließ es der „CLR Sauwald Cofain 699“ mit 199 km so richtig krachen, in der 4er-Staffel hatte das Mixed-Team „Altenberg ZackZackZack“ 164 km eingesammelt, die 2er-Staffel „Zwoa Viertler“ war mit 151 km eine Klasse für sich.

Medaillenfreunde konnten sich nach dem Zieleinlauf eine originelle Holzmedaille abholen, erst recht konnten wir vier Schwindegger uns über unsere Leistungen freuen: Gina, ohne große Erwartungen gestartet, lief mit 94,770 km (65 Runden + RM) auf Gesamtplatz 20 ein und belohnte sich in ihrer AK mit dem Zweiten Stockerlplatz!

Albert, unser über viele Distanzen erfolgreicher und in sich ruhender Dauerläufer, erreichte Gesamtplatz 21 und in der AK 60 als 5. mit 64 Runden + RM hervorragende 93,390 km.

Und da war da noch unser „untrainierter“ Günther, der in seinem „Zustand“ 99,144 km abspulte und damit (68 R + RM) als 18. den 4. Platz in der AK belegte. Ganz großer Respekt vor diesem Willen und Durchhaltevermögen.

Ich selbst durfte mich über einen gelungenen Test für den Mauerweglauf im August freuen, noch dazu, dass ich mit 75 R + RM, in der Summe 109,910 km, mit Gesamtplatz 7 als Zweiter in der AK aufs Podest durfte. In der Summe sind wir mit 397,214 km nur ganz knapp an den 400 vorbei geschrammt, und das ist doch schon mal einen Schulterklopfer wert ;-))

 

 

 

 

 

Die Veranstaltung hat uns vielleicht nicht zum letzten Mal gesehen ….?!

Reiner