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Auf dem Weg zur 100 km Dt. Meisterschaft am 09. April 2022

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Auf dem Weg zur 100 km Dt. Meisterschaft am 09. April 2022

Ein Teamwork von Christian Jakob und Rainer Leyendecker

(Texte und Fotos von Christian und Rainer)

Für die 34. Deutsche Meisterschaft haben wir beide uns so gut wie möglich vorbereitet mit entsprechenden Trainingseinheiten und einigen längeren Vorbereitungsläufen. Hier findet ihr nun unseren gemeinsamen Beitrag zu unseren Test-Ultras und zu unserem Frühjahrs-Highlight im Rheintal bei Bruchsal.
Christians Königsforst Ultra am 20. März

Um für die 100 km DM gewappnet zu sein, buchte ich zunächst diesen längeren Ultralauf. Dafür begab ich mich nach Köln, um beim 48. Königsforst Marathon die Strecke von 63,3 km Länge in 3 HM-Runden mit je 210 Höhenmetern zu absolvieren. Die wellige Route bei Bergisch-Gladbach verlief durch das Waldgebiet großteils auf Naturwegen und manchmal auf Asphalt.

Einen direkten Plan hatte ich nicht, aber mein Ziel war eine Zeit unter 4:40 Std., also im Schnitt unter 4:30 min/km zu laufen. Von Beginn bildete sich eine 3er Spitzengruppe mit mir. Wir ließen es langsam angehen und nach 1:34 Std. kam ich das erste Mal durchs Ziel. Die beiden anderen legten eine Pinkelpause ein und so war ich alleine vorne. Aber Frank Merrbach lief relativ schnell wieder auf und gemeinsam absolvierten wir die zweite HM-Runde in etwas schnelleren 1:32 Std. Frank zog danach etwas weg und ich versuchte dranzubleiben und hielt immer Sichtkontakt. Auf den ersten 8 km der letzten Runde wurde ich schneller und reduzierte den Abstand bis auf ca. 30 m. Doch auch Frank wurde schneller und ich konnte das hohe Tempo nicht mehr ganz halten.

So wurde der Abstand wieder Stück für Stück größer und irgendwann musste ich akzeptieren, dass Frank heute besser drauf war. So lief ich vernünftig die restlichen Kilometer bis ins Ziel, obwohl ich gerade auf den letzten 3 km stark leiden musste. Nach 4:41 Std. kam ich ziemlich ausgepowert, aber zufrieden als Gesamtzweiter knapp 5 Min. hinter Frank ins Ziel, gefolgt von Manuel Skopnik mit 7 Min. Rückstand. Insgesamt finishten 6 Damen und 52 Herren.

     

Rainers Schweriner Seentrail am 26. März – DUV Cup

Nach meinem 50 km Testlauf am 26. Februar beim HaWei50 auf der DM Strecke bei Bruchsal mit 4:57 Std. suchte ich noch einen längeren Bewerb und fand diesen 6. Schweriner Seentrail mit 61 km und 400 hm. Anlässlich eines Besuchsaufenthaltes in Berlin waren es nur 230 km Autofahrt bis in die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Wie so oft zu Ultras reiste ich schon am Vortag an, besichtigte die Altstadt und genoss den Tagesausklang im Angesicht des grandiosen Schweriner Schlosses mit einem Bummel durch den gepflegten und von Seen umgebenen Park.

Samstags um 08 Uhr startete der Lauf mit einem „Kaltstart“ beim Ziel im Hafengelände. Die über 150 Teilnehmenden über die Langstrecke liefen gemütlich hinter dem Führungsradl des Cheforganisators durch die Altstadt etwa 2,5 km bis zur Brücke zur Schlossinsel. Hier posierten wir für offizielle Fotos, lauschten den Ansprachen und waren heiß auf den „Warmstart“, der genau um 08:30 Uhr erfolgte. Wir passierten die Messmatte und unsere Zeit lief los. Unser Weg führte durch den Park entgegen des Uhrzeigers zum Südufer des Innensees mit langem Badestrand und dann am Ostufer nordwärts.

Vorgestellt hatte ich mir die Route um den Schweriner Innen- und Außensee auf ausgeschilderten Wander- und Radlwegen, aber die Überraschung kam schon nach recht flotten 12 km: Fast weglos den Spuren und Flatterbändern folgend, ging es immer wieder kilometerlang etwas rauf und runter durch die noch laublosen Auenwälder. Mit so vielen echten Trails hatte ich nicht gerechnet und schon gar nicht mit vielen Dutzenden, in den letzten Stürmen umgestürzten Bäumen, die nur selten durchschnitten waren, sondern meist drüber oder drunter kletternd oder durchs Dickicht umgehend zu überwinden waren. So ist das halt in einem Schutzgebiet abseits ausgewiesener Wege. Auf diesen Passagen ging meine Wettkampfstimmung bald verloren und ließ ich viele Läufer und einige Läuferinnen passieren. Aber dazwischen lief es auf guten Radwegen wieder flott für mich, so dass der Parcours doch recht abwechslungsreich war und doch irgendwie Spaß machte.

Endlich nach 36 km passierten wir den nördlichsten Punkt (nur noch gut 15 km von der Hafenstadt Wismar entfernt) und folgten danach dem Westufer der beiden Seen südwärts. Auch hier gab es oben geschilderte echte Trailabschnitte und kam endlich nach 4:12 Std. die Markierung „Marathon“, eine für mich symbolisch wichtige Marke. Denn laut meinen Aufzeichnungen aller Trainingseinheiten seit Ende 2007 und den verbrieften Wettkampf-Kilometern hatte ich nun bei meinem 130. Ultra genau die Länge des Äquators mit seinen 40.075 km gemeistert. Ein Grund zum Feiern war dies noch nicht, denn auch die letzten 19 km hatten es noch in sich mit einigen An- und Abstiegen auf Wegen oder durch fast wegloses Wiesengelände.

Beim vorletzten der 6 Verpflegungspunkte bei km 45 überholte mich ein Läufer, den ich als M65 einschätzte, weil ich glaubte, seine Startnummer 60 erkannt zu haben (ich hatte einen Zettel mit den Daten meiner M65-Kollegen mit dabei). Bis dahin fühlte ich mich als sicherer AK Gewinner, doch jetzt rumorte es in mir, zumal er flott davon zog. So viel Plackerei und jetzt klein beigeben ? Leider pausierte er nicht am VP 6 bei km 55, sondern trabte weiter. Gleiches tat ich nach dem Auffüllen meiner beiden kleinen Trinkflaschen im Hüftgürtel. Zu meinem Glück folgte eine längere Steigung, in welcher er zeitweise ging, ich aber lief und meinen zweiten Atem verspürte. So kam ich langsam ran und entschied etwa bei km 58 im welligen Wiesengelände, meinen Endspurt zu beginnen. Und so konnte ich meinen vermeintlichen Mitstreiter wieder ein- und überholen und bei relativ hohem Tempo so 200 m auf Distanz halten.

Höchst zufrieden lief ich im Hafen nach 6:11 Std. (also 6:05 min/km) über die Ziellinie und wartete nur 1 Minute auf meinen Kollegen, dessen nun ganz sichtbare Startnummer 160 war. Ausgangs AK 55, während die echte Nr. 60 erst nach gut 1 Std. als 2. M65 ins Ziel einlief. Aber mein optisches Missgeschick und mein dadurch ausgelöster Siegeswillen führte zu einem tollen Streckenrekord der M65 um beide Seen. Insgesamt kamen 25 Damen und 125 Herren ins Ziel, und über die 33 km waren es 248 Finisher.

           

Christians Werdersee Lauf am 27. März – DUV Cup

Zum Abschluss meiner Vorbereitung lief ich in Bremen noch die 2. Auflage dieses Fünfzigers. Die Strecke um den Werdersee in Sichtweite des Bremer Weserstadions war komplett asphaltiert. Bei kühlen Temperaturen ging es um 9 Uhr auf die 6 Runden von 8,333 km mit je 35 hm. Ich wollte verhalten laufen mit einem Schnitt von 4:20 – 4:25 min/km. Ab Runde 2 lag ich auf Platz 4, wusste aber, dass ich zum Schluss nochmal beschleunigen konnte und wollte. So lief ich ruhig und gelassen Runde um Runde und hatte den Drittplatzierten immer im Blick, etwa 200 – 300 m vor mir.

Und ich überlegte, wann ich das Tempo anziehen sollte, doch das ging irgendwie von allein. So dachte ich: Wenn du noch mal angreifen willst, musst du jetzt mal aus’m Quark kommen. Also wurde ich schon ab Mitte der vorletzten Runde schneller und kam dem Dritten immer näher. Und plötzlich spürte ich bei km 42, wie ich einen Adrenalinschub bekam und förmlich über die Strecke flog. Bereits nach Anfang der letzten Runde hatte ich ihn überholt und zog rasch davon. Mit einem 4:00er Schnitt und teilweise darunter fegte ich nun über die Strecke und hatte ein richtiges Hoch.

Und auf einmal überholte ich auch noch den Zweitplatzierten, der sich bei seinem ersten Ultra wohl überschätzt hatte. Ich hielt das Tempo hoch und beendete die finale Runde mit einem 4:05er Schnitt. Als glücklicher Gesamtzweiter mit 3:35 Std. (im Gesamtschnitt 4:18 min/km) war meine Vorbereitung auf die DM beendet und hieß es, in den nächsten 2 Wochen ordentlich zu regenerieren. Insgesamt kamen 12 Frauen und 46 Männer ins Ziel. Der Sieger Marcel Leuze war 6 Min. vor mit im Ziel, mein Verfolger Rene Metzger 2 Min. nach mir.

           
Christians Rennverlauf bei der 100 km DM am 09. April

Steht unter dem Motto „Harter Kampf wird belohnt“

Voller Zuversicht stand ich morgens um 07 Uhr am Start zu dieser 34. Dt. Meisterschaft, die auf dem Gelände des Freizeitzentrums Hardtsee in Ubstadt-Weiher nahe Bruchsal ausgetragen wurde. Die Vorbereitung war fast optimal verlaufen und ich hatte noch nie so viele Wochen mit über 120 km pro Woche absolviert. Physisch und psychisch fühlte ich mich topfit und auch das Wetter konnte meine Vorfreude nicht trüben.

Den Vortag hatte es durchgehend geregnet und in der Nacht sogar geschneit. Morgens erlebten wir eine Winterlandschaft mit etwa 2 Grad, dazu ein kühler bis böiger Nordwest-Wind. Auf der flachen, fast komplett asphaltierten 5 km Runde um den See war der windanfällige Teil zwischen km 1 (direkt nach einer 180°C Wende) und km 2,5. Direkt am Hardtsee kurz vor dem Rundendurchlauf war über ca. 400 m nochmal harter Gegenwind. Da hieß es, die Kräfte gut einteilen und auf den „schlechten“ Abschnitten nicht zu viel Kraft vergeuden.

Mein primäres Ziel war der AK-Sieg, gefolgt von der Hoffnung, eine Zeit unter 7:40 – 7:30 h zu meistern. Also sah mein Plan vor, einen Rundenschnitt von 22,5 Min. zu laufen. Bei Gegenwind wollte ich etwas verhaltener laufen und es auf den anderen Streckenteilen einfach rollen lassen, ohne dabei zu überpacen. Direkt vor dem Startschuss sang eine junge Dame noch unsere Nationalhymne, eine seltene, aber tolle Geste und Anerkennung. Von Anfang an kam ich gut in Tritt und fand meinen Rhythmus. Um es vorweg zu nehmen: In einem extrem stark besetzten Läuferfeld blieben die ersten 4 Läufer unter 7 Stunden. Der Sieger und der Zweite erzielten mit Zeiten von 6:37 und 6:40 Std. (ein Schnitt von rund 4 min/km !) absolute Topzeiten und bis Platz 8 blieben alle unter 7:25 Stunden.

Wahnsinn, doch das sollte mich nicht interessieren. Ich konzentrierte mich auf mich und spulte Runde um Runde meine Pace ab. Alles lief super und schon war die Marathon-Distanz und nach 3:45 Std. die 50 km Marke geschafft. Ich fühlte mich echt super und lag voll im Soll. Es rollte weiter sehr gut und bald waren die 60 km geschafft, also kein Marathon mehr bis ins Ziel. Trotz allem Optimismus versuchte ich ruhig zu bleiben und mich an meinen Plan zu halten: Einfach Tempo halten und dann sehen, was die letzten 15 km vielleicht noch geht. Bis dahin sah es echt gut aus mit einer neuen Bestzeit unter 7:37 Std.

Auf der 13. Runde bekam ich etwas Probleme und die Rundenzeit sank. Aber so richtig schlug es die Runde(n) danach ein. Plötzlich bekam ich nicht mehr so richtig Luft; ich japste förmlich und war außer Puste. Meine Beine fühlten sich nach wie vor top an und wollten auch schneller laufen, allein die Luft gab es nicht her. So etwas hatte ich noch nie erlebt und ich war ratlos; aber meine Beine und Muskulatur fühlten sich gut an. Ich fragte im Zielbereich bei den Experten Michael Sommer und Andre Collet um Rat (beide mehrfache Deutsche Meister über 100 km). Am Ende blieb mir nur übrig, das Tempo weiter zu drosseln und diese Phase irgendwie zu überstehen.

Runde 15 war dabei die Schlimmste, wo ich im Schnitt nur 5:29 min/km laufen konnte. Aber ich wusste um meine mentale Stärke und dass es wieder besser laufen würde. Diese 15 – 20 km Schwächephase machten meine Zielzeiten überflüssig und so musste ich schauen, dass ich sicher meinen AK Sieg nach Hause laufe. Zu diesem Zeitpunkt war ich Erster und hatte 15 Min. Vorsprung. Und tatsächlich wurde ich sukzessive wieder schneller und waren es ja nur noch 15 km. Meine Beine fühlten sich weiterhin so gut wie noch nie nach 80/85 km an. Training und Vorbereitung müssen also absolut top gewesen sein. Wären halt nicht die Atemprobleme gewesen; aber so ist halt ein Ultralauf und es kann viel passieren.

Gefühlt „flog“ ich die letzten Runden dem Ziel entgegen. Jede Runde lief ich fast eine Minute schneller als die davor und lächelte vor mich hin, dass ich es mal wieder geschafft hatte. Nach langer Zeit ohne Meisterschaftskampf war ich schon etwas angespannt, wie es laufen würde. Dass es am Ende nicht 100% zu dem Ergebnis führte, was ich mir vorgestellt hatte, damit muss ich leben. Jedenfalls konnte ich unter 8 Stunden bleiben mit einer Einlaufzeit von 7:55 Min., Gesamtplatz 13 schaffen und sogar den AK 45 Sieg mit rund 30 Min. Vorsprung einfahren. Alles gut; ich bin jedenfalls zufrieden und glücklich.

 

Rainers Impressionen von der 100 km DM am 09. April

Steht unter dem Leitspruch „Irgendwie im Zeitlimit 13 Stunden ins Ziel traben“

Lange habe ich gezögert, ob ich mir das mit bald 66 Jahren nochmals antun sollte. Aber einen Tag vor dem üblichen DM Meldeschluss 2 Wochen vor einem Event tippte ich meine Anmeldung in die Tasten meines PC. Jetzt gab es kein Zurück mehr und musste ich laufen und versuchen, mir kein DNF oder gar DNS einzufangen. Grund zur Euphorie kam kaum auf, denn als Trainingsmuffel hatte ich die Wochen zuvor nur ein paar Mal eine HM-Strecke wie um den Tegernsee absolviert und nur 3x rund 25 km erreicht sowie beide Finales der Winterlaufserien in München und Ismaning mit 20 bzw. 21,4 km brauchbar hinter mich gebracht. Aber mein Glaube war, diese Herausforderung zu packen, denn nach meinem Erfolg in Schwerin über die 61 km musste ich ja nur 39 km weiter laufen.

Wie üblich, schaute ich mir vorab die zurückliegenden Leistungen meiner Mitstreiter in der M 65 an. Diesmal waren es zwar nur 4, aber 3 davon mit Topleistungen zuletzt im Vergleich zu mir. Also stellte ich mich auf das Schlusslicht ein mit der Hoffnung, doch noch im Mittelfeld zu landen. Nach der recht kühlen und feuchten Nacht im Schlafsack im Auto direkt an der Strecke packte ich mich morgens warm ein mit 3 Lagen Oberkleidung sowie doppelten Socken und Handschuhen wegen der Kälte und des Windes. So blieb es auch bis zu meinem Zieleinlauf abends.

Zufrieden verlief mein 1. Viertel mit 2:20 Std. und auch das 2. Viertel mit 2:38 Std. war noch ok, also bei der Halbzeit mit 4:58 Std. genauso schnell bzw. langsam wie beim 50 km Testlauf dort Ende Februar. Die beiden Topfavoriten meiner AK würden mich wohl bald überholen, aber inzw. hatte mich auch der Dritte locker überholt und lag 4 Min. vor mir schon außer Sichtweite. In meiner 11. Runde zogen meine AK-Kollegen Albert-Eugen und Robert in ihrer 12. Runde locker an mir vorbei, aber ich wurde so schnell, dass ich auch Hermann als Dritten einholen konnte. Nach der 15. Runde hatte ich gar laut Christians Zurufen 12 Min. Vorsprung vor ihm herausgeholt, obwohl ich für das 3. Viertel gar 3:05 Std. brauchte. Nun ließ ich es locker traben und nutzte die Zeit zu Plaudereien mit Mitlaufenden, schaute aber immer mal zurück, ob ich das blaue Trikot von Hermann in der Ferne erkennen konnte.

Plötzlich bei km 89 (jeder km war mit einem großen Metallschild markiert) überholte mich dieser Hermann in einem lila T-Shirt, zog davon, aber legte vorm Zieldurchlauf eine Gehpause ein. Mein Adrenalinspiegel erreichte einen Höhepunkt, denn es konnte doch nicht sein, dass ich mich mit dem inzwischen letzten AK Platz begnügen muss, da Bernd als Fünfter im Bunde bereits nach 7 Runden aufgab. Deshalb mobilisierte ich ungeahnte Reservekräfte, überholte Hermann kurz vor der Zielmatte, schnappte mir an unserem Versorgungstisch eine meiner beiden letzten Trinkfläschchen mit Iso und Traubenzucker und forcierte weiter. So lief ich die letzten 10 km gut 1,5 min/km zügiger als die vorigen Runden, während mein Kollege wieder Gehpausen einlegen musste. Und so traf ich, während mich beide AK Favoriten nach 94 km erneut überrundeten, nach 11:25 Std. auf der Ziellinie ein, gut 12 Min. vor meinem Verfolger, aber im letzten Viertel lange 3:22 Std. unterwegs. Trotz minimalistischem Training packte ich diesen Hunderter.

Um 20 Uhr durfte ich somit bei der AK Siegerehrung auf das kleinste Treppchen und freute mich über meine schöne DM Bronzemedaille wie Christian über seine Goldmedaille. Neben der Urkunde bekamen wir auch einen mit Obst reich gefüllten 10 Liter Eimer vom Mitsponsor REWE. Ein tolles Geschenk ! Von den 100 vorab Gemeldeten traten 88 Personen an und finishten 13 Damen und 50 Herren innerhalb der 13 Stunden, darunter auch einige flotte (nichtdeutsche) Herren nur für den offenen Lauf, nicht für die DM. Bei den Damen siegte Katrin Gottschalk in 8:26 Std. und bei den Herren Alexander Bock in 6:37 Std., jeweils knapp vor ihren Zweitplatzierten.