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Hitzeschlacht beim Backyard in Frankenmarkt – Herzlich willkommen Susanne!

#mirsansvs

Hitzeschlacht beim Backyard in Frankenmarkt – Herzlich willkommen Susanne!

Der Backyard in Frankenmarkt lockte uns auch dieses Jahr wieder zu unseren Nachbarn nach Österreich. Mit dabei neben Sabine und Günther, die ja in dem Laufformat ihre Heimat gefunden haben, auch Susanne aus Nußdorf, die wir als jüngstes Mitglied für unsere Ultralaufgruppe gewinnen konnten. Daniela musste leider verletzungsbedingt passen.

Frankenmarkt wartete heuer mit einer neuen Strecke und Location auf. Start- und Zielbereich befinden sich nun am Schwimmbad. Das hat sicher logistische Vorteile, und vor allem die überdachte Tribüne, an der auch die LäuferInnen vorbeikommen hat auf jeden Fall ihre positiven Seiten. Die alte Streckenführung hat uns jedoch wesentlich besser gefallen. Schon zum Start um 9 Uhr, als sich das große Starterfeld mit über 200 Teilnehmerinnen auf den Weg zum ersten Loop über 6,7 Kilometer aufmachte, herrschten tropische Temperaturen. Zudem bot der hügelige Kurs mit insgesamt 130 Höhenmetern pro Runde kaum Schatten. Die wichtigste Devise war es daher, von Beginn an ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Schon die erste Runde zeigte, dass der Kurs nicht einfach zu laufen war und man ein paar Minuten mehr als sonst für die Runde einplanen musste. Die Stimmung unter uns dreien war bestens, Sabine und Susanne liefen große Teile gemeinsam und lagen meist ein, zwei Minuten vor mir. Ich ließ es bewußt defensiv angehen, die Beine fühlten sich aber von Anfang an schwer an und die zunehmende Hitze machte mir sehr zu schaffen.

Lediglich auf dem Bergabstück lief es gut und ich konnte immer wieder ein wenig Boden gut machen. Trotzdem wurden meine Rundenzeiten immer langsamer und pendelten sich zwischen 53 und 54 Minuten ein – kaum Zeit, um sich für den nächsten Loop ein wenig zu erholen. Susanne spulte ihre Runden konstant mit Zeiten um die 50 Minuten ab – was für ein toller Einstand. Auch Sabine war nur wenig langsamer.

           

Für mich war nach der siebten Runde und dem damit erfolgreich absolvierten Ultra definitiv Schluss – so kurz vor dem Saisonhöhepunkt (der 24h DM am nächsten Wochenende) hatte ich sowieso nicht vor, mehr als maximal 8 oder 9 Runden zu laufen. Sabine hängte trotz der Nachwehen von Prambachkirchen noch eine Runde dran und hat nun mit ihrer sechsten Backyard Teilnahme auch eine „goldene“ Startnummer 110 – toll gemacht! Unser Neuzugang Susanne legte mit 9 Runden ein super Debüt hin. Dabei lief Sie auch die letzte Runde noch in einer 50er Zeit und mit einem sehenswerten Endspurt über die Ziellinie. Herzlich willkommen in unserem Team, liebe Susanne – das war ein bravouröser Einstand! Mit unserem Bavarian Backyard Trio absolvierten wir damit insgesamt 24 Runden.

Während ich diese Zeilen schreibe, sind immer noch zwei TeilnehmerInnen auf der Strecke und gehen demnächst in die vierzigste Runde!!, was für eine unglaubliche Leistung bei diesen extremen Wetterbedingungen!

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