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Premiere beim Backyard in Amstetten und Jubiläum In Thurmansbang

#mirsansvs

Premiere beim Backyard in Amstetten und Jubiläum In Thurmansbang

Ein neues Mitglied in der Austria Backyard Familie  – Erfolgreiche Premiere in Amstetten (Niederösterreich)

Man musste schon sehr schnell sein, um einen der begehrten Startplätze zu ergattern – innerhalb von nur 48 Stunden waren alle 270 Plätze vergeben.

Auch Sabine hat inzwischen eine richtige Leidenschaft für dieses Laufformat entwickelt und ist immer am Ball, wenn es etwas Neues gibt und so waren wir auch schnell genug dran, um uns einen Startplatz zu sichern.Mit von der Partie waren auch Daniela und Theo und so fieberten wir schon seit Wochen dem ersten Backyard der Saison entgegen und Premieren haben ja immer ihren Reiz. Der Lauf fand ja nicht gerade vor der Haustüre statt und so hieß es früh aufstehen.

Der Wecker klingelte bereits am halb 5, Daniela reiste schon am Freitag Abend bei mir an, damit wir dann am Samstag gemeinsam starten konnten. Sabine und Theo fuhren mit dem zweiten Auto, damit wir für die Rückfahrt möglichst flexibel aufgestellt waren. Wir erreichten kurz nach 8 Uhr unser Ziel am Sportplatz in Amstetten, es herrschte strahlender Sonnenschein und auf dem Gelände herrschte schon reges Treiben.

           

Pünktlich um 9 Uhr erfolgte der Start und unter dem berüchtigten Torbogen mit der vielsagenden Aufschrift „Highway to Hell“ und ging es unter großem Applaus auf die erste Runde. Natürlich waren wir alle schon sehr darauf gespannt, wie diese aussehen würde. Es ging sofort in den Wald und nach einem knappen Kilometer über eine schwingende Hängebrücke über den Fluss – was für ein toller Eindruck. Nur wenig wurde im Freien gelaufen, was gut war. Denn die Temperaturen stiegen doch über 20°C. Da war es im Wald schön angenehm.

Danach ging es über Waldwege in leuchtendem Grün und gut beschattet durch die herrliche Natur, begleitet von Vogelgezwitscher. Einfach traumhaft. Allerdings galt es die Augen stets aufmerksam am Boden zu haben – die Strecke war immer wieder mit kleineren Steinen und Wurzeln bestückt, was auch zu einigen Stürzen und beinahe Stürzen führte. Und auch wenn der Kurs pro Runde nur 30 Höhenmeter hatte, kostete der Untergrund mit der Zeit einiges an Kraft.

Und wie ist es uns nun ergangen ?

Wir gingen das Rennen alle sehr defensiv an und befanden uns ziemlich am Ende des Feldes. Trotz des gemütlichen Tempos beendeten wir unsere Runden mit Zeiten um die 50 Minuten, genügend Zeit, um noch ein wenig zu regenerieren bevor der Start zur nächste Runde erfolgte. Die hohe Teilnehmerzahl sorgte insbesondere in den ersten Runden für teilweise dichten Betrieb, aber das störte nur wenig. Ab Runde 8 wurde es dann deutlich besser.

Daniela lief die ersten beiden Runden überwiegend zusammen mit Sabine, Theo war ein wenig voraus und ich ein wenig dahinter.

Leider bekam Daniela schon in der dritten Runde Probleme mit dem linken Mittelfuß und konnte nicht mehr richtig laufen. Mit Mühe schaffte Sie noch die vierte Runde knapp innerhalb des Zeitlimits von 60 Minuten und beendet dann zwangsweise ihr Rennen. Das war natürlich sehr schade.

Für Theo, Sabine und mich lief es die nächsten drei Runden richtig gut weiter, bevor in Runde 6 auch bei Theo die Probleme anfingen. Er wollte natürlich unbedingt die siebte Runden noch vollenden, um einen offiziellen Eintrag in die DUV-Statistik zu erhalten, konnte diese aber leider nicht mehr ganz innerhalb des Zeitlimits zu absolvieren. Das war natürlich ein kleiner Wermutstropfen für Theo. Aber insgesamt ist Theo laut eigener Aussage fein und zufrieden mit seiner Leistung.

Von nun ab waren nur noch Sabine und ich Rennen. Wir liefen zu großen Teilen gemeinsam, unser Lauftempo passt perfekt zusammen.

Ab Runde neun machten sich doch die Anstrengung zunehmend bemerkbar und ich bekam auch ein wenig Probleme mit dem Magen und konnte nicht mehr soviel Nahrung aufnehmen, wie ich eigentlich wollte. Aber es ging schon noch halbwegs und gemeinsam mit Sabine ging es noch in die elfte Runde. Auch diese meisterte Sabine bravourös und hatte damit am Ende eine persönliche Bestleistung erreicht. Super gemacht, herzlichen Glückwunsch.

Für Sabine war danach Schluss. Sie war total glücklich und zufrieden und fand wie alle, dass es eine schöne Strecke und Veranstaltung war.

               

Die zwölfte Runde wollte ich auf jeden Fall noch in Angriff nehmen, jetzt hieß es fertig machen für die Nacht (Stirnlampe, Warnweste, langes T-Shirt). Gerade noch alles bis zum Start der letzten Runde mit Unterstützung von Daniela geschafft. Daniela, Sabine und Theo machten sich im Anschluss auf den Heimweg. Bei Dunkelheit war die Strecke noch deutlich schwieriger zu laufen, eine neue Stirnlampe mit besserer Leuchtkraft muss ich mir unbedingt auch mal zulegen. Ich nahm nochmal alle Kräfte zusammen und schaffte es, die Runde in 56:30 Minuten zu vollenden. Danach war aber auch für mich Schluss.

Nachdem ich mich eine wenig erholt und gestärkt hatte, verabschiedete ich mich noch mit einem netten Gespräch vom Veranstalter und vom Zeitnehmer (werde auch noch einen ausführlichen Bericht für die UM schreiben). Frisch geduscht machte ich mich dann gegen 22 Uhr 40 auf den Rückweg und war um kurz vor halb 2 wieder gut zu Hause.

Ein langer und anstrengender Tag, aber ein großartiges Erlebnis!

Jubiläum in Thurmansbang

Unser Christian war derweil beim Dreiburgenland Marathon unterwegs. Dort gab es heuer die 25. Auflage und einen neuen Gesamtteilnehmerrekord.

Vor dem ersten Start gab es deshalb eine kleine Ehrenansprache mit Jubiläumsbanner und auch eine Ehrentafel der mit Zeitungsartikel der letzten 25 Jahre war aufgestellt. Deshalb erst einmal.

Lieber Ludwig: Herzlichen Glückwunsch Dir und dem ganzen Team des LC Dreiburgenland. Dafür das ihr Jahr für Jahr diese wunderschöne und sehr familiäre Veranstaltung stattfinden lasst. Ich, und auch viele Andere Teilnehmer lieben deine Veranstaltung. Mach bitte weiter.

       

Für mich stand ganz klar an erster Stelle, das ich schmerzfrei durchlaufen wollte. Mein Knie hatte in Bremen ja noch ein paar Probleme gemacht. Deshalb stand die erste Runde auch im Zeichen des Safety laufen. Nichts übertreiben und schön ruhig. So konnte ich auch ohne schlechtes Gewissen die ersten Beiden, Stephan Heigl und Michael Vanecek, zeihen lassen. Nach ca. 5km schob ich mich auf Platz 3 vor und ließ die Lücke kontinuierlich größer werden. Auf der zweiten Hälfte der Runde war dann der frische Ostwind etwas spürbarer. Das war im Hinblick auf die zweite Runde und die dann letzten Kilometer nicht optimal. Aber ich konnte ja relativ entspannt laufen. Nach der ersten Runde war mein dritter Platz sicher eigentlich sicher. Mein persönlicher Anspruch war dennoch auf den zweiten Hälfte wenn möglich etwas schneller zu laufen. Das Knie hielt und auch sonst fühlte ich mich gut.

Einzig eine größere Toilettenpause im Wald hielt mich kurz auf. Sie war zwar überhaupt nicht geplant, aber dringend nötig. Doch aufgrund meines Vorsprungs zu Platz 4 konnte ich mir diese leisten. Das einzige was mich störte, war das ich gefühlt irgendwie nicht so richtig vorwärts kam. Die Muskulatur und auch die Luft machten überhaupt keine Probleme. Dennoch kam ich, wenn ich beschleunigen wollte, nicht so richtig vom Fleck. Kann eigentlich nur am, fehlenden Tempotraining gelegen haben.  

           

Wie gesagt, war es ein ziemlich entspannter Lauf. Das es am Ende so eine „schlechte“ Zeit werden würde, hätte ich auch nicht gedacht. Nach 3:21:59 und 429tausendsel überquerte ich die Ziellinie. Ohne Knieprobleme, ohne Krämpfe oder ähnliches. Ja ich bin mit Gesamtplatz 3 und AK Sieg und allem glücklich und zufrieden. Nur die Frage des fehlenden Tempos beschäftigte mich. Irgendwie immer noch….

Text/Bilder: Günther, Christian

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